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Hier finden Sie nach und nach mehr Liedtexte, die im Besen
gesungen werden.
Wir beginnen mit dem Klassiker, von dem allerdings Varianten bekannt sind.
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Z’Uhlbach em Ochsa
Z’Uhlbach, em Ochsa, do semmr do neulich mal gsessa. Bier hemmr tronka, ond
Brezada, die hemmr gessa. Moi, dia hend glotzt, mor mir hend d’Stiaga na kotzt, gsaid hend se: kommet bald wieder.
Z’Uhlbach, em Ochsa, do hend mir do neulich mol gsoffa, 24 Viertele send ons da
Hals abe gloffa, moi dia hend gspickt, mo mir d’Bedienung hend gfrogt, ob se no Moscht hoba häbet.
Z’Uhlbach, em Ochsa, do wara mr neulich beim Tanza. S’isch a buckalige Bedienung
do gwä, ond dui hot auch no Wanze. Langscht an se na, said se, i sag’s gleich meim Ma ond der verschleit dir da Ranza.
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Der Papst lebt herrlich in der Welt
Der Papst lebt herrlich in der Welt, er lebt von seinem Ablaßgeld, er trinkt vom
allerbesten Wein: drum möcht ich auch der Papst wohl sein.
Doch nein, er ist ein armer Wicht, ein holdes Mädchen küßt ihn nicht; er schläft
in seinem Bett allein: drum möcht ich der Papst nicht sein.
Der Sultan lebt in Saus und Baus, er wohnt in seinem Freudenhaus voll
wunderschöner Mägdelein: drum möcht ich wohl der Sultan sein.
Doch nein, er ist ein armer Mann, denn folgt er seinem Alkoran, so trinkt er
keinen Tropfen Wein: drum möcht ich auch nicht Sultan sein.
Geteilt veracht ich beider Glück und kehr in meinen Stand zurück; doch das geh
ich mit Freuden an: halb Sultan und halb Papst zu sein.
Drum, Mädchen, gib mir einen Kuß, denn jetzt bin ich dein Sultanus! Ihr trauten
Brüder, schenkt ein, damit ich auch der Papst kann sein.
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Der Mai ist gekommen
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, da bleibe, wer Lust hat, mit
Sorgen zu Haus. Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.
Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt. Wer weiß, wo in der Ferne mein
Glück mir noch blüht! Es gibt so manche Straße, die nimmer ich marschiert, es gibt so manchen Wein, denn nimmer ich probiert.
Frischauf drum, frischauf drum, im hellen Sonnenstrahl, wohl über die Berge,
wohl durch das tiefe Tal! Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all, mein Herz ist wie ne Lerche und stimmet ein mit Schall.
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Freut Euch des Lebens
Freut Euch des Lebens / Weil noch das Lämpchen glüht / Pflücket die Rose / Eh sie verblüht
Freut Euch ...
Man schafft so gerne sich Sorg’ und Müh / Sucht Dornen auf und findet sie / Und
lässt das Veilchen unbemerkt / Das uns am Wege blüht
Freut Euch ...
Freut Euch ...
Wenn scheu die Schöpfung sich verüllt / Und laut der Donner ob uns brüllt / So
lacht am Abend nach dem Sturm / Die Sonne uns so schön
Freut Euch...
Freut Euch...
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Wem Gott will rechte Gunst erweisen
Wem Gott will rechte Gunst erweisen / den schickt er in die weite Welt / : dem
will er seine Wunder weisen / in Berg und Wald und Strom und Feld :\
Die Trägen, die zu Hause liegen / erquicket nicht das Morgenrot /: sie wissen
nur vom Kinderwiegen / von Sorgen, Last und Not ums Brot :\
Die Bächlein von den Bergen springen / die Lerchen schwirren hoch vor Lust /:
Was sollt ich nicht mit ihnen singen / aus voller Kehl und frischer Brust? :\
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Es, es, es und es
Es, es, es und es, es ist ein harter Schluß / weil, weil, weil und weil, weil
ich aus Frankfurt muß / Drum schlag ich Frankfurt aus dem Sinn und wende mich Gott weiß wohin / Ich will mein Glück probieren, marschieren
Er, er, er und er, Herr Meister, leb er wohl. Ich sag’s ihm grad frei ins
Gesicht, seine Arbeit, die gefällt mir nicht / Ich will mein Glück probieren, marschieren
Sie, sie, sie und Sie, Frau Meist’rin, leb sie wohl. Ich sag’s ihr grad frei ins
Gesicht, ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht / Ich will mein Glück probieren, marschieren
Ihr, ihr, ihr und ihr, ihr Jungfern lebet wohl. Ich wünsche Euch zu guter Letzt,
einen andern, der mein Stell ersetzt / Ich will mein Glück probieren, marschieren
Ihr, ihr, ihr und ihr, ihr Brüder lebet wohl. Hab ich euch was zuleid getan, so
bitt ich um Verzeihung an / Ich will mein Glück probieren, marschieren
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Der fröhliche Wanderer
Mein Vater war ein Wandersmann / und mir steckt’s auch im Blut / drum wandere
ich froh so lang ich kann und schwenke meinen Hut /Valderi, valdera, valderi, valdera-ha-ha-ha-ha-ha / valderi, valdera und schwenke meinen Hut
Das Wandern schafft stets frische Lust / erhält das Herz gesund / frei atmet
draußen meine Brust / froh singet stets mein Mund / Valderi...
Warum singet dir das Vögelein / so freudevoll sein Lied? / Weil’s nimmer hockt,
landaus, landein / durch andere Fluren zieht / Valderi...
Drum trag ich’s Ränzlein und den Stab / weit in die Welt hinein / und werde bis
ans kühle Grab / ein Wanderbursche sein /Valderi...
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Preisend mit viel schönen Reden...
Preisend mit viel schönen Reden ihrer Länder Wert und Zahl, saßen viele deutsche
Fürsten einst zu Worms im Kaisersaal.
Herrlich, sprach der Fürst von Sachsen, ist mein Land und seine Macht. Silber
hegen seine Berge wohl in manchem tiefen Schacht.
Seht mein Land in üpp’ger Fülle, sprach der Kurfürst von dem Rhein. Gold’ne
Saaten in den Tälern, auf den Bergen edler Wein.
Große Städte, reiche Klöster, Ludwig, Herr zu Bayern, sprach, schaffen, dass
mein Land den Euren wohl nicht steht an Schätzen nach.
Eberhard, der mit dem Barte, Württembergs geliebter Herr, sprach: Mein Land hat
kleine Städte, trägt nicht Berge silberschwer.
Doch ein Kleinod hält’s verborgen, dass in Wäldern, noch so groß, ich mein Haupt
kann kühnlich legen jedem Untertan in’ Schoß.
Und es rief der Herr von Sachsen, der von Bayern, der vom Rhein: Graf im Bart,
ihr seid der Reichste, Euer Land trägt Edelstein.
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Der Mond ist aufgegangen.
Das Lied für den Nachhauseweg zu Fuß vom Besen ins Bett...!
Der Mond ist aufgegangen/die goldnen Sternlein prangen/am Himmel hell und
klar/Der Wald steht schwarz und schweiget/und aus den Wiesen steiget/der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille/und in der Dämm’rung Hülle/so traulich und so
hold/als eine stille Kammer/wo Ihr des Tages Jammer/verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen?/Er ist nur halb zu sehen/und ist doch rund und
schön/So sind wohl manche Sachen/die wir getrost belachen/weil unsre Augen sie nicht sehn.
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