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Anzeige: Weinbauseminar in vollem Gange. Aktuelle Fotos hier!

 Eine Katastrophenmeldung: Mir hat’s, warum auch immer, das Programm für den Online-Besen-Kalender zerschmettert. Eigentlich ist noch immer alles da, aber nicht alles wird angezeigt. Die Spalte links, in der die Ortsnamen stehen, fehlt - u. a.. Ich arbeite an der Lösung der Probleme!

Anzeige:  Der Online -Besen-Kalender stiftet diese Anzeige dem www.fundracingteam.de der Württbg. Diakonie. Hören Sie mal hier. Wollen Sie mitfahren? Ja. Dann eMail an besenheftle@aol.com

Offene Besen an den Feiertagen und zwischen den Jahren - und bis zum 6. Januar 2009 (Erscheinungsfest oder Heilig Drei König).

Um es klar zu sagen: Wenn Ihnen schon am 2. Weihnachtsfeiertag, am 26. Dezember, die Decke auf den Kopf fällt, dann haben Sie - meines Wissens nach - nur drei Möglichkeiten. Aichwald-Krummhardt, Kernen-Rommelshausen oder Kirchberg an der Murr. Ab 27. Dez gibt’s dann schon wieder mehrere Weinquellen... - bevor es anfangs Januar, vor allem aber im Februar und März wieder richtig losgeht.

Aichwald-Krummhardt: Der Krummhardter Besen öffnet ab 26.12.08 - hat aber an Silvester geschlossen. An Neujahr: offen ab 15 h.

Steinheim-Kleinbottwar: Das Waldstüble im Weingut Forsthof öffnet am 1. Januar 09.

Stuttgart-Untertürkheim: Der Kitzele-Besen öffnet am 5. Januar 09.

Stuttgart-Obertürkheim: Der Wöhrwag-Besen öffnet am 2. Januar 09.

Stuttgart-Untertürkheim: Der Weinhof-Besen öffnet am 27. Dezember 08. Silvester geschlossen, ab 1. Januar ab 15 h wieder geöffnet.

Am Erscheinungsfest, 6. Januar 2009, öffnen in Stuttgart:

Nerz in S-Hofen, Röck in S-Möhringen, Mühlhauser Stallbesen in S-Mühlhausen.

Siehe auch auf der Seite “26 Stuttgart”.

Auenwald: Besenwirtschaft Wildermuth - offen ab 1. Januar für ca. 2 oder 3 Wochen - solang dr Wai hält...

Kernen-Rommelshausen: Die Besenwirtschaft Römerhof öffnet am 26. Dezember und hat offen bis zum 4. Januar 2009 - täglich ab 11.30 h, mit Ausnahme von Silvester und Neujahr. Da isch zua...

Kernen-Stetten: Die Zimmers öffnen am 2. Januar 09.

Kirchberg an der Murr: Die Schöntalstube öffnet vom 26. - 30. Dezember 2008 - immer ab 11 Uhr.

Leutenbach-Weiler zum Stein: Die Weilermer Besenstube öffnet am 2. Januar und ist somit auch am 6. Januar offen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Das Makenhofstüble öffnet am 6. Januar 2009.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Kleinles Besen öffnet am 28. Dezember 2008, hat auch an Silvester geöffnet (ab 18 h - Reservierung erforderlich), an Neujahr offen und am 6. Januar.

Oberriexingen: Besen Stärk 1. - 18. Januar 2009.

Sindelfingen: Zum Besen öffnet an Silvester ab 18 h, dann wieder am 6. Januar 2009.

Weinstadt-Beutelsbach: 's Besenfritzle öffnet am 1. Januar.

Weinstadt-Endersbach: Der Käppeles-Besen öffnet am 6. Januar 2009.

Schwaikheim: Besenwirtschaft Maier öffnet am 27. Dezember 08, schliesst an Silvester um 17 h und öffnet wieder an Neujahr "normal" um 11 h. Obwohl montags Ruhetag, ist am 5. Januar offen.

Sachsenheim- Häfnerhaslach: Besenwirtschaft Am Bächle offen ... ausnahmesweise, dieses Jahr nicht an Heilig Drei König.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Besenwirtschaft Langmantel offen 3. - 11. Januar 2009.

Sersheim: Besenwirtschaft Götz öffnet vom 4. - 25. Januar 2009.

Tamm: Besenwirtschaft Waldhof offen 3. - 25. Januar 2009.

Vaihingen an der Enz: Besenwirtschaft Berghof offen vom 1. Januar - 1. Februar 2009.

Vaihingen an der Enz: Besenwirtschaft Kachelofa offen vom 2. Januar - 11. Januar 2009.

Tipp: Bevor Sie losfahren, immer auch auf der jweiligen Ortsseite nachschauen - von wegen der Uhrzeit und dem Ruhetag - dies ist ja nur eine Feiertagsübersicht, falls Ihnen der Feiertagsfrieden zu Hause auf den Wecker geht, und Sie eine Abwechslung dringend benötigen... Historisch gesehen, so meine ich, war der Franksche Besen in Buoch (Remshalden) der erste im Raum Stuttgart-Remstal, der am 2. Weihnachtsfeiertag öffnete - damals - vor über 30 oder gar 40 Jahren - standen die Leute noch Schlange bis weit in die Strasse hinein, so voll war der Laden, um auswärts ein Viertele trinken zu können - ohne die bucklig Verwandtschaft, wie der fromme, meist auch noch pietistische Weihnachtschrist sagt..

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Vom 27. August bis zum 7. September 2008 ist Weindorf in Stuttgart. Folgende Besenwirte schenken Viertele aus.

Aus Fellbach

Die Schmiegs in der Laube Nr. 6 auf dem Schillerplatz (Reservierungen 07 11 - 22 00 316).

Die Rienths in der Laube Nr. 40 auf'm Marktplatz (Reservierungen0172 -73 84 341 und 01 73 - 34 10 555).

Aus Stuttgart

Helmut Zaiss (Besa am Kelterplätzle und Weinhof) in der Laube Nr. 28 auf'm Marktplatz - direkt vor dem Rathaus (Reservierungen 01 71 - 103 78 11).

Wilhelm Bauer (Beim Boskoop) in den Lauben 44 und 45 auf’m Marktplatz - nahe beim Brunnen (Reservierungen 07 11 - 54 58 55).

Sie interessiert das Wetter auf’m Weindorf - dann siehe hier!

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Ein excellentes Weinbuch ist anzuzeigen. Seit Dezember 2007 liegt’s auf meinem Schreibtisch. Ich werd’s so schnell wie möglich besprechen: Gudrun Mangolds Trollinger & Co. - Württemberger Weinkultur. (gibt’s in jeder Buchhandlung ISBN: 978-3-00-023433-0, Edition Gudrun Mangold). Eines zeichnet dieses Buch aus, es stimmt nicht ein in den Chor der immer gleichen Lobhudeleien der immergleichen Schreiber über die immergleichen Weingüter - fügen wir noch hinzu: Und auch die immergleichen Sommeliers oder Sommelieren kommen - zum Glück - nicht zu Wort. Dafür schmeckt, nach der Lektüre, jeder Schluck eines guten Württembergers um so besser, denn: auch das Hirn, der Geist, meinethalben auch die Seele - alle drei -  trinken mit...!

Bis ich Ihnen das Buch ausführlich mit seinen lustmachenden Texten und Bildern ausführlich hier vorstelle, greife ich zu einem Kunstgriff, den mir der Vizelokalchef des Metzinger-Uracher Volksblatts, Peter Kiedaisch, genehmigt hat. Christina Hölz, Redakteurin des Volksblattes, hat sich nämlich einen Aspekt des Buches vorgenommen, den Albwein, und der ist u. a. in Kappishäusern, gehört zu Kohlberg - und Kohlberg gehört zu Neuffen, anzutreffen. Zwei Besenwirtschaften - siehe die Seite Neuffen - schenken dort Viertele aus...

Jetzt also der schöne Artikel von Christina Hölz aus dem Metzinger-Uracher Volksblatt vom 12. April 2008. Foto:Thomas Kiehl.

Jetzt der Text Christiane Hölz’.

Clicken Sie ruhig an, die PDF-Dateien sind virenfrei.

Und weil es so schön ist, hier noch ein Artikel Peter Slamas über’s gleiche Buch in der Heidenheimer Zeitung, den mir die famose Gudrun Mangold aus Südfrankreich, wo sie zur Zeit kreativ (hoffe ich mal) tätig ist, zumailte. Clicken Sie auf...

Peter Slama über Trollinger & Co.

Erwähnen will ich noch, dass zur Zeit ein “Lidl”-Prospekt namens “emotion” ausliegt, in dem “Mehr Genuss mit deutschen Weinen” propagiert wird. Darin enthalten: Eine Tabelle, welcher Wein zu welchen Gerichten paßt. In dieser Tabelle ist kein Trollinger zu finden. Pfui! Lupfen wir doch gerade deshalb ein Trollinger-Viertele auf Gudrun Mangolds Buch Trollinger & Co.

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Das Jahr der Mathematik. Oder: Die Formel vom Schönsaufen.

Ein durchaus besennahes Thema!

Angela, unsere Bundeskanzlerin, definiert per mathematischem Maß “das Merkel”, hat das “Jahr der Mathematik” ausgerufen. Da fand ich’s doch ganz prima, dass mir wieder ein Text des famosen Professors Karl Born in die Hände gefallen ist. Der Herr Professor, einst im Vorstand der TUI, ist heute Betriebswirtschaftler an einer Hochschule im Harz, in Wernigerode. Immer wieder montags beglückt er rund 2.400 Menschen per eMail mit einem Newsletter, in dem er Phänomene der Touristikbranche spitz beschreibt. Borns Bissige Bemerkungen heissen seine Verdikte. Manchmal aber ist er sanft - vor allem dann, wenn er nicht über die TUI schreibt oder schreiben muss...!

Das, was Born hier beschreibt, haben Sie vermutlich schon mal selbst erlebt. Sie können also mitreden - und mitsaufen.

Borns Vorwort

Briten haben eine Formel entwickelt, schreibt Born, aus der sich ablesen lässt, wie gross der Schreck in der Morgenstunde ist oder sein kann.

Es soll nicht behauptet werden, dass dies eine besondere Geschichte aus der Touristik sei. Aber es ist eine Geschichte, die unter Touristikern und Touristikerinnen nicht unbekannt ist. Das Phänomen des Schönsaufens.

Kommentar Karl Born:

Das hat fast jeder schon einmal erlebt. Man sitzt abends, zu später Stunde, „total fertig von der vielen Arbeit“, an der Bar. Man trinkt ein wenig. Aber auch das „wenig“ summiert sich im Laufe des Abends. Und dann passiert folgendes Phänomen: Die Frau gegenüber bzw. der Mann gegenüber sieht von Stunde zu Stunde immer besser aus. Das allein wäre eigentlich kein Problem, sondern eher hilfreich. Wenn nicht der Morgen danach wäre und zwangsläufig, jetzt ohne Alkohol, der Abgleich zu abends käme.

Britische Forscher, wer denn sonst, wenn nicht Experten aus dem Land der Alkoholexzesse (siehe BBBs vom 2.1.2006), haben jetzt eine Formel entwickelt, aus der sich ableiten lässt, wie groß der Schrecken am Tag nach der Nacht sein wird.

Die Forscher aus Manchester berechneten den Effekt des „Schönsaufens“ aus der Alkoholmenge A, der Sehschärfe V, den Sichtverhältnissen im Lokal (Verrauchtheit S und Beleuchtung L), sowie dem Abstand zwischen Trinker und betrachteter Person (d). Das Ergebnis der Formel, die Variable Beta, schwankt zwischen Werten von unter eins, für „keine Steigerung der Attraktivität“, bis über hundert für „starken Einfluss“. Letzteres könnte man auch als Schreck in der Morgenstunde bezeichnen.

Und das ist die Formel:

                                                         

Generell können Nachtschwärmer bei Werten bis 50 damit rechnen, die Nacht am nächsten Morgen nicht zu bereuen. Liegen die Werte über 100, dann verwandelt sich auch eine extrem unterproportionale Person in ein Supermodell bzw. Supermann.

(Die Anregung hierzu stand in der Süddeutschen Zeitung, am ...)

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Hier der Bezug auf den ersten laufenden Ticker, der bis Mitte November so läuft...!

31. Oktober 2007: Also, Besenfreunde, hier jetzt einer der ersten Sätze von Stuart Pigott. Er nennt es “Meine Weinschule” und “Stuart Pigotts fünf Gesetze des Weines”. Heute, am 31. Oktober 2007, dem Reformationstag, das Gesetz 1 von Stuart Pigott. Der Engländer spricht mir aus dem Herzen - wenn ich so an die Besenwirtschaften denke...

Gesetz 1: Der Wein ist genauso gut oder schlecht wie er für Sie jetzt riecht und schmeckt. “Aber es muss doch objektive Kriterien geben?” Man kann natürlich irgendwelche Faktoren - der allgemeine Ruf, analytische Werte, Klassifizierungen durch Staat oder Experten, Lob von wichtigen Kritikern - zum Maß aller Dinge erklären, aber damit fährt man an der Trinkrealität vorbei. Sie ist ganz einfach: Entweder schmeckt der Wein oder eben nicht.

1. November 2007, das Gesetz 2.

Beim Wein gibt es keine Relation zwischen Preis und Qualität.

Auch wenn die Chance, einen guten Wein zu erwischen, in höheren Preisklassen tendenziell deutlich besser ist als ganz unten auf der Preisskala, gibt es genug scheußlich schmeckende teure Weine und herrlich schmeckende günstige Weine, um eine eiserne Geld-Genuss-Relation schnellstens zu widerlegen. Noch wichtiger: Finanzielle Überlegungen stehen dem Genuss immer im Wege!

Freitag, 2. November 2007, das Gesetz 3.

Wein ist nicht annähernd so kompliziert oder empfindlich, wie allgemein angenommen wird. In Deutschland muss alles richtig gemacht werden, und Wein ist etwas Besonderes. Ist es auch, aber der grausame Prozess fängt damit an, dass man das Glas richtig in die Hand nehmen muss, um das feine Produkt zu würdigen, und es geht endlos so weiter! Die Wahrheit ist, dass junge Weine erstaunlich robust sind und auch dann gut schmecken, wenn Sie das Glas “falsch” halten.

Samstag, 3. November, Gesetz 4.

Es gibt keine falschen Worte, um Weine zu beschreiben. Es gibt natürlich eine Weinfachsprache, aber sie funktioniert nur unter Insidern - und auch da oft nicht so richtig. Egal wie Sie den Weingeschmack beschreiben: Es ist gut, wenn Sie Ihre Empfindungen überhaupt zum Ausdruck bringen (da ist der Stuart jetzt auf der Ebene der empfindsamen Sozialarbeiter angekommen, bemerkt WHB - schön, dass wir darüber gesprochen haben...). Jede Artikulierung steigert Ihre Genussfähigkeit!

Sonntag, 4. November, Gesetz 5.

Es gibt nur einen Fehler, den man beim Wein machen kann - den anderen den Spaß zu verderben. Der ungezwungene Weingenuss ist befreiend. Schade ist es, wenn jemand Wein trinkt, aber dabei nicht entspannt ist. Traurig ist es, wenn er anderen den Weg verbaut.

Und ab Montag, 5. November 2007, liste ich hier, Tag für Tag, mal die “zehn größten, dümmsten und schlimmsten Wein-Irrtümer” auf, die Stuart Pigott zusammengestellt hat.

Irrtum 1 - Nur Männer können Wein verstehen oder richtige Weinkenner sein.

Totaler Blödsinn. Inzwischen ist es sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Frau genetisch bedingt besser riechen und schmecken können als Männer. Dass Wein Männersache sei, ist eine völlig überholte Vorstellung aus der Ur-Chauvi-Zeit, als Wein nur elitären Gruppen Eingeweihter zugänglich war. Heute werden weltweit zwei Drittel aller Weineinkäufe von Frauen getätigt.

Dienstag, 6. November 2007, Irrtum 2 - Rotwein ist grundsätzlich besser und wichtiger als Weißwein..

Diese Fehleinschätzung ist ebenfalls ein Relikt aus der Ur-Chauvi-Zeit, das neuerdings zur Modeerscheinung avanciert ist. Seit November 1991 herrscht eine globale Rotwein-Mode, was wohl eher gesundheitlichen Aspekten als geschmacklichen Gründen zuzuschreiben ist. Aber Moden vergehen und die Wahrheit bleibt, will sagen, beim Wein kann weiß genauso toll wie rot sein.

Mittwoch, 7. November 2007, Irrtum 3 - Süße Weine sind grundsätzlich minderwertiger als trockene Weine.

Weil seit Generationen alte Tanten und Omis (angeblich) immer süßen Wein getrunken haben, gilt der süße Wein bei vielen nach wie vor als “Un-Wein”. Viele der gesuchtesten Weißweine sowie einige der angesehensten roten Portweine besitzen jedoch eine bedeutende natürlich Süße, und es gibt viele gute Gründe zu meinen, sißer Wein sei geiler als trockener.

Donnerstag, 8. November 2007, Irrtum 4 - Französische oder italienische Weine sind grundsätzlich die besten.

Snobismus sowie das Verlangen nach einer einfachen Welt haben zu der weit verbreiteten Annahme geführt, der französische oder der italienische Wein sei das Nonplusultra auf Erden. Solche Vorurteile blenden die Wahrheit aus: In diesen Ländern werden nämlich auch viele schlechte Weine hergestellt; außerdem sind die Winzer vieler anderer Nationen gleichermaßen begabt.

Freitag, 9. November 2007, Irrtum 5 - Auf den richtigen Jahrgang kommt es unbedingt an.

In diesem Buch werden Sie keine Jahrgangstabellen finden, weil sie einfach irreführend sind. Die Weine eines Jahrgangs aus einem Gebiet sind immer qualitativ unterschiedlich. Auch wenn nicht jeder Jahrgang ein Jahrhundertjahrgang sein kann, ein tüchtiger Winzer ist wesentlich wichtiger für die Weinqualität als ein guter Sommer. Wer den Wein produziert hat, ist deshalb eindeutig die wichtigste Angabe auf dem Etikett.

Samstag, 10. November 2007, Irrtum 6 - Junge Weißweine sind besser und bekömmlicher als ältere Weißweine.

Selten gab es eine größere Kluft zwischen Vorstellung und Wahrheit als bei diesem Punkt. Nur die einfachsten Weißweine müssen ganz jung getrunken werden . Ansonsten gewinnen sogar an Harmonie und Bekömmlichkeit durch Lagerund in der Flasche. Kein Wein ist bekömmlicher für den Körper als ein alter Weißwein.

Sonntag, 11. November 2007, Irrtum 7 - Nur alte Rotweine können wirklich groß sein.

Ein Auslaufmodell wichtigtuerischen Gehabes, dessen schlimmste Ausführungen wie eine Selbst-Persiflage im Loriot-Stil sind. Auch wenn manche alten Rotweine großartig schmecken können, sind viele junge Rot- oder Weißweine diverser Geschmackstypen genauso toll. Und viele “ehrwürdige” alte Rotweine sind eigentlich nur flüssige Antiquitäten.

Montag, 12. November 2007, Irrtum 8 - Junge Weine, die unharmonisch schmecken, werden mit zunehmendem Alter harmonischer.

Ein Wein kann heißen und kosten, wie und was er will, wenn er hart und/oder sauer in der Jugend schmeckt, bleibt er auch fast immer hart und/oder sauer im Alter. Um positiv zu altern bzw. um zu “reifen”, muss der Wein möglichst harmonisch in der Jugend schmecken sowie genug Inhaltsstoffe besitzen. Aber wenn ein Wein jetzt gut schmeckt, warum warten?

Dienstag, 13. November 2007, Irrtum 9 - Gepanschte Weine schmecken schlecht , und schlecht schmeckende Weine sind gepanscht.

Schön wäre es, wenn die Welt des Weins so einfach wäre! Leider schmecken heutzutage viele Weine, die mit dubiosen oder illegalen Methoden hergestellt werden, vordergründig ansprechend, aber kitschig süßlich und aufdringlich fruchtig. “Plastico-Fantastico-Viagra” hat Reinhard Löwenstein von Heymann-Löwenstein an der Mosel einmal solche “Coca Cola-Weine” treffend beschrieben.

Mittwoch, 14. November 2007, Irrtum 10 - Der Korken tut dem Wein gut.

Kork gilt als edles Naturprodukt, Schraubverschluss sowie neue Entwicklungen wie Glas- und Edelstahlverschluss dagegen als minderwertig und technisch. Aber ca. 5 % aller Weine werden durch den Korken beeinträchtigt und weitere 10 - 15 % sind zumindest leicht beeinträchtigt. Dagegen liegt die Erfolgsquote bei Schraub- oder Glasverschluss bei fast 100 %.

Damit ist für heute, 15. November 2007, die Zitiererei Pigottscher Sätze beeendet.

Machen Sie im Besen Ihre eigenen Erfahrungen...

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Hier ist sie, die Webadresse aus dem - vor kurzem noch - laufenden Ticker, damit Sie wissen, was G. Ö. so denkt und spricht...!

http://www.tagblatt.de/index.php?artikel_id=35644622

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Nachwuchs in der “Besede im Stall”, also in der Besenwirtschaft im Stall in Metzingen-Glems.

Liebe Besenfreunde,

der heutige Newsletter hat ausnahmsweise nichts mit Wein und Schlachtplatte zu tun. Grund ist ein freudiges Ereignis in der Familie des Besenwirts. Das jüngste Mitglied des Besenteams kam am 18. Juli 2007 zur Welt. Die kleine Kati Schmauder ist der ganze Stolz von Papa Frank und Mama Kerstin. Ein Foto der "kleinen Besenwirtin" gibt es sicherlich demnächst auf unserer Homepage. Und vielleicht bringt sie Ihnen in unserer Besede in ein paar Jahren auch mal ein Viertele Wein an den Tisch. Wenn das Wetter es zuläßt, werden wir auch dieses Jahr wieder für sechs Wochenenden unsere Stalltür öffnen. Einen genauen Termin kann ich noch nicht nennen, aber sicherlich wieder im Zeitraum Anfang Oktober bis Mitte November. Auf Ihren Besuch freut sich Familie Schmauder

Mit freundlichen Grüßen
Simone Schmauder (die frischgebackene Tante)

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Besenwirtschaften am Jakobsweg. Zwei davon habe ich identifiziert. Sie liegen am Jakobsweg von Rothenburg o. d. T. bis Rottenburg a. N. Sicher gibt es mehr, aber sie haben sich noch nicht - bei mir - zu erkennen gegeben . In Winnenden, ein wichtiger Ort des Jakobsweges (Altar), bietet in Hanweiler der Hanweiler Besen der Familie Lorenz seine Viertele an, direkt am Jakobsweg. Und in Weinstadt-Endersbach liegt der Käppeles-Besen (Käppele kommt wohl von Kapelle, und dieses Käppele gibt es tatsächlich und dort ist, man glaubt’s ja kaum, in Sandstein eine Jakobsmuschel gemeiselt - Leute, das alles sieht und lernt man bei unserem Weinbaukurs....! ) der Schweglers am Jakobsweg, weswegen das Weingut Schwegler eine Cuveé kreiert hat, die Jakobsweg heißt. Am Samstag, 14. April, haben 15 Leute die Cuveé verkostet und waren voll himmlischen Lobes.

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Lieber Willi, gestern habe ich den Spätzles-Wettbewerb im Freilichtmuseum Beuren gewonnen. Angetreten sind 3 Frauen und 6 Männer. Es war ganz lustig und es ging u.a. um die Zeit. Hinderlich war , dass die Herde etwas schwach waren bzw. zu viele an einem Kabel – das senkte die Watt-Leistung. So mussten wir zwischendurch warten, bis das Wasser wieder kochte! Es war fast so abenteuerlich wie bei Jürgen Krug im Weinberg! Dem Publikum hat’s aber gefallen. Gute Zeit bis bald! Harald.

Das ist eine Nachricht vom ehemaligen württembergischen Meister im Spätzlesschaben.

Harald hat beim Abschlussabend des Weinbauseminars des Besenheftles im Weingut Schwegler in Weinstadt-Endersbach live Spätzle geschabt und eigene Mundart-Dichtungen vorgetragen, womit er, zwei Wochen vorher, 2ter württ. Meister wurde. Daher die Nachricht. Und ich wünsche Harald noch viele Erfolge im Spätzleschaben. Übrigens: Auch ich kann Spätzle schaben - das muss man können als Schwabe...

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Zum aktuellen Thema Komasaufen - nichts Neues auf der Welt. Fand folgende Information bei AOL:

Der tödlichste Wettbewerb           

Alexander der Große ließ im Jahre 325 v. Chr. ein Wetttrinken veranstalten. Getrunken wurde unvermischter Wein. Als erster Preis winkte ein Talent – etwa 26 Kilo Silber.Von den Teilnehmern starben 35 schon nach kurzer Zeit, sechs weitere etwas später. Zum Sieger wurde ein gewisser Promachos erklärt, der 13,5 Liter Wein geschluckt hatte. Aber auch er konnte sich nicht über seinen Sieg freuen. Vier Tage später starb auch er.

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Am 10. Januar 2007 schrieb ich an die GMX-Geschäftsleitung in Zweibrücken einen Brief. Wie nicht anders zu erwarten, ich stehe in Kontakt mit anderen Newsletter-Versendern, keine Antwort von GMX - zumindest nicht bis heute, 8. Mai 2007. Ich frage mich, ob ich vermuten soll, GMX sei eine, sagen wir es auf schwäbisch, Scheissfirma. Und hier der Brief vom 10. Januar:

Sie machen Schwierigkeiten beim Versand von Newslettern

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 1. Januar 2007 habe ich via ww.kbx7.de einen Newsletter verschickt.

Nach kürzester Zeit waren 356 eMails zugestellt, 76 eMails auch nach längerer Zeit nicht und am Ende gar nicht.

99 % dieser 76 eMails betrafen eMail-Adressen mit der Endung gmx.

Meine Newsletter-Empfänger warten auf meine Newsletter. Sie haben sie bestellt. Sie wollen sie empfangen.

Es ist nicht akzeptabel, dass GMX hier Schwierigkeiten macht.

Ich bitte Sie dringend und umgehend um eine Erklärung und um Hinweise, wie Sie künftig diese Sperre ausschalten. Es ist eine Sauerei – auch gegenüber Ihren eigenen Kunden.

Ich werde diesen Brief an Sie auf meine websites stellen.

Wenn 1&1, zu denen Sie ja gehören, so den Americas Cup erringen will, mit solchen technischen Machenschaften, dann werden die Schweizer, die Amis oder die Neuseeländer leichtes Spiel mit solchen technischen Leichtgewichten haben.Mit freundlichem Gruß Willi H. Butz

PS vom 8. Mai 2007. Wie man vor Valencia sieht, fährt das Boot nicht anders als GMX arbeitet. Miserabel.

Das fand ich im Spiegel-Online-Newsletter vom 8. Mai 2007: Das deutsche Segel-Syndikat schipperte beim America's Cup vor Valencia auch heute auf Pleiten-Kurs. Gegen die französische Areva Challenge kassierte die Crew um Jesper Bank die nächste Niederlage.

Wen wundert’s - bei GMX im Boot...!

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Ja, es hat, mal wieder ein neuer Besen geöffnet. Ich habe nicht mehr daran geglaubt, denn der Besen war schon mal offen. Die Behörden haben ihn dann ruckzuck geschlossen - es fehlte ein Notausgang. Im Stuttgarter City-Besen ist ein Notausgang wichtig, lebensnotwendig wichtig, denn die Besenviertele trinkst Du im 2. Stockwerk unter der Erdoberfläche, die beim City-Besen die Hauptstätter Straße in Stuttgart ist. Als ich im Frühjahr den engen Gang in die Unterwelt hinabstapfte, dachte ich unentwegt: Und wenn mir jetzt einer von unten entgegenkommt, kommen wir überhaupt aneinander vorbei? Die Leute werden doch auch immer dicker und unbeweglicher, fiel mir ein. Und als ich dann beim Viertele saß, Bekannte sah und neue Bekannte machte und keinen zweiten Zu- oder Ausgang sah, da war mir klar, dass die Betreiber wohl eine große Menge Geld in die Technik dieses Kellers gesteckt haben (perfekte Entlüftung, kein Dunst aus der Küche usw.) - aber das Wichtigste vergessen haben - den Notausgang. Ich sah das Ende des Besens kommen... Tatsächlich, ein paar Tage später war der Besen zu. Schade. Und jetzt, heute, 25. Januar 2007, ergänze ich: Es hat wohl so was wie einen Notausgang gegeben, den die Feuerwehr akzeptiert hat - aber das Baurechtsamt der Stadt Stuttgart nicht. Die müssen, überlegte ich damals, nochmals einen Haufen Geld locker machen, um einen Notausgang zu bauen, wenn das bei einem so alten Haus überhaupt möglich ist.

Es war möglich. Der City-Besen ist wieder geöffnet. Und wie mir der Mitbetreiber Gerd Nothelfer sagte, hätten die Betreiber tatsächlich nochmals viel Geld investieren müssen...

Vor der Eingangstür führt eine Treppe einige Stufen in die Tiefe und dort ist die Tür des Notausgangs - knapp über dem Deckenniveau, so schätze ich, des ersten Kellergeschosses . Auch im Besen ist der Notausgang deutlich gekennzeichnet.

Die Stuttgarter Zeitung hatte im Frühjahr, als der Besen sein kurzes Vorspiel gab, einen informativen Artikel veröffentlich, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Daten zum City-Besen hier.

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Das Thema am 29. November in der Stuttgarter Zeitung, Esslinger Lokalseiten, war ein Vierspalter über eine junge Frau aus Nürtingen: ”Mein Lieblingswein ist immer der im Glas” - ein Sprüchle, das mir gefällt. Die 22jährige Sonja Schollenberger, die immer mit “offener Nase durch die Welt läuft”, gewann den Wettbewerb des Deutschen Weininstituts in Wiesbaden als beste Nachwuchssommelière.

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Das Thema der nächsten Tage ist vielleicht der Vorschlag von Johanna F. aus Freiburg. Sie schickte mir ein Foto mit dem Hinweis, so könne man den geliebten Mann auf jeden Fall in den Besen bringen, wenn der Kerle mal nicht will. Ich hab das Foto aus Scham auf der vorletzten Seite versteckt: eMails an mich.

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Thema heute:

Immer wieder mal kommt in Besenwirtschaften das Gespräch auf die ganz großen Themen unseres Lebens und unserer Zeit:

Wieviele Sitzplätze darf eine Besenwirtschaft haben? Wie oft, wie lange, warum und weshalb darf der Besenwirt eine Besenwirtschaft betreiben? Darf er Wein in Rumänien dazukaufen oder nur in Südtirol? Darf er ein Schnitzel in der Pfanne braten und darf er’s panieren? Darf er Szegediner Gulasch anbieten und Schnaps und Secco und und und...

Freunde, hier folgt ein Link, clickt auf den Link, der beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelt ist - und ein bißchen kommt Klarheit in den Fragenkosmos.

http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/ -s/oisxvu1ybz8d11eq4btp1c8h4yp1lvq5dv/show/1072658/di_Besenwirtschaft.pdf

Wie gesagt - ein bißchen nur. Denn mir ist immer noch nicht klar, warum in manchen Gemeinden dem Besenwirt das panierte Schnitzel untersagt ist, aber die Maultasche, die selbstgemachte, die Königin unserer schwäbischen Gerichte, die doch so viel komplizierter ist, nicht. Und ist der Rostbraten nicht eines der einfachsten Gerichte? Gut abgehangenes Fleisch, eine gute Pfanne, gutes Fett, Salz, Pfeffer. Und einen kräftigen Rotwein, um den Bratensatz abzulöschen. Geht’s einfacher?

Vielleicht später noch mehr zu diesem Thema...

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Liebe Freunde,

diesen Newsletter verschickte ich am Mittwoch, 8. November 2006.

Liebe Freunde des frohen Trunks, 

am kommenden Sonntag, 12. November 2006, beginnt um 18.45 Uhr die Sendung  "Treffpunkt" im SWR-Fernsehen. Martin Häußermann ("mit Dreierles-ß"), der  empirische Kultur- und Volkskundler mit der Mütze, moderiert die Sendung, die  sich mit Besenwirtschaften im Ländle beschäftigt. Mit der Besenwirtschaft des  Weingutes Dilger in Bermatingen am Bodensee, mit dem Mostkrug in  Erkenbrechtsweiler auf der rauen Alb, mit dem Böttchehof in  Schallstadt-Wolfenweiler im Markgräfler Land. Sie werden, wenn Sie gucken, was  ich hoffe, einige Überraschungen sehen.

Dann sind, und das ist, in schwäbischer Bescheidenheit, nicht ganz  unwichtig, noch zu sehen: der Sonna-Besa in Weinstadt-Strümpfelbach, der  Käppeles-Besa in Weinstadt-Endersbach und der Schloßbesa in  Weinstadt-Großheppach - drei Besenwirtschaften, zu denen eine  Besenheftle-Wandergruppe auf den Spuren der VVS-Besentour unterwegs war.

So, nun guckt mal schön.

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Fotos vom Wein-- und Hoffest im Weingut Knauss (Sonna-Besa), letzter Abend, jetzt angucken auf:

http://community.webshots.com/photo/465710559/2316190940061904194FIxwmu

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