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Das Schiller-Jahr ist da. In Stuttgart, in Marbach, in Baden-Württemberg, in Deutschland wird’s zelebriert. Ja, was? Geht’s um den Friedrich Schiller oder um den Schiller-Wein? Freunde, wir feiern unser Landsmann Friedrich Schiller. Den, der in Weimar zusammen mit Goethe auf einem Denkmalsockel steht und in Stuttgart, auf dem Schillerplatz, ganz allein, ohne Goethe... Aber immer wieder taucht im Besen die Frage auf, ob der Schiller, den wir da , vor allem im Sommer, so vor uns hin süffeln, den vor allem die Damen, die sich nicht recht zwischen Weiss und Rot entscheiden können, lieben, also: ob der Schiller nach Friedrich benannt ist - und überhaupt: Was ist ein Schiller? Ich könnte Euch das jetzt mit eigenen Worten sagen, aber ich trinke derweil lieber einen Schiller und zitiere daher Wikipedia: Schillerwein ist ein roséfarbener Wein, den man aus einem Gemisch von weissen und roten Trauben herstellt, die noch vor der Maische vermengt werden und die aus der selben Parzelle (Weinberg) geerntet wurden. Schillerwein, den man mitunter auch Rotling nennt, wird hauptsächlich in Württemberg, aber auch in Sachsen (hier Schieler genannt), Graubünden, im St.Galler Rheintal und im Wallis hergestellt. Man nimmt an, dass der Wein nicht nach dem Dichter Friedrich von Schiller, sondern bereits im Mittelalter nach seiner schillernden Farbe benannt wurde. Alle im Anbaugebiet Württemberg angebauten Rebsorten dürfen dafür verwendet werden, weshalb Schillerwein sehr variabel ist. In Graubünden muss der Anteil an roten Trauben den der weissen überwiegen. Im Wallis hingegen werden 85 % Fendant mit 15 % Pinot Noir zum Schiller vinifiziert. Ein Rotling muss mindestens die Qualitatsstufe QbA (Qualitatswein bestimmter Anbaugebiete) besitzen, um als Schillerwein vermarktet werden zu dürfen. Ende des Wikipedia-Zitats. Halten wir fest: In Deutschland gibt’s Schiller nur in Württemberg. Und die Fachleute für die Ethymologie und den Wein in den Instituten, tief unten im Keller und hoch oben in den Weinbauschulen sind sich einig: Der Weinname Schiller hat nichts mit onserm Friedrich zu tun. Halten Sie mal einen Schiller gegen die Sonne ins Licht, dann geht Ihnen ein Schiller auf - und Sie haben einen Schimmer vom Schiller! In Bretzfeld im Hohenlohischen gibt’s zwei Weingärtner, die ein Weingut betreiben. Den Diplom-Agrarbiologen Manfred Birkert und den Dipl.-Ing. für Oenologie und Weinbau Boris Birkert. Die beiden führen auch einen Besen. Und weil sie offenbar mit Weingut und Besen nicht ganz ausgelastet sind, haben sie eine Spezial-Homepage zum Thema Schiller-Wein gestaltet, die ich Ihnen ans Herz lege. Dann bestehen Sie auch den Pisa-Test zum Thema Schiller. Dank an Manfred und Boris. PS.: Sie kommen auf diese Seite von der Spezial-Homepage direkt nur zurück, wie ich festgestellt habe, wenn Sie auf die Zurück-Funktion Ihres Browsers clicken - die rechte Maustaste hilft - leider - nicht. |
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Der Herr Wolfram Siebeck, Deutschlands kritischster Esser, futtert sich zur Zeit durch den Osten Deutschlands - auf der Suche nach Speisen, die seiner feinen Zunge genügen. Im aktuellen ZEIT-Magazin (Nr. 3, 8.1.2009) spachtelte er in Leipzig und Potsdam. In Potsdam schlug er zu. In der Alten Försterei (Hotel Bayrisches Haus) wurde ihm als “regionale Küche” - Potsdam liegt in Brandenburg - Kaiserschmarren und Grüner Veltliner (aus Österreich) serviert. Er musste sich die “Karikatur einer Pizza” gefallen lassen und, jetzt kommt’s: “Blut- und Leberwurst aus Berliner Produktion zu Sauerkraut und Kartoffelpüree. Das letzte Gericht”, so schrieb er als letzen Satz seines Verdikts, “gibt es auch im Westen nicht besser”. Und das will ich jetzt doch mal wissen. Von Ihnen. Schreiben Sie mir ein kurzes eMail, wo in welchem Besen Sie exzellente Blut- und Leberwurst gegessen haben, wo Ihnen das Sauerkraut schmeckte. Kartoffelpüree ist ja eher selten im Besen... Bitte, schreiben Sie mir, warum die Blut- und Leberwurst und das Sauerkraut gut oder sehr gut oder sogar exzellent waren... warum es [Oifach schbiddse] oder [Sau:guad] war. Ich brauche Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer und das ungefähre Datum, wann Sie zuletzt Blut- und Leberwurst samt Sauerkraut im Besen genossen haben. Wenn ich Ihr eMail veröffentliche, gebe ich natürlich nur Ihre eMail-Adresse an - und auch die nicht, wenn Sie mir schreiben, dass sie nicht genannt werden soll. Ihr Name und Ihre Adresse sind notwendig (und werden garantiert nicht verkauft), damit nicht allzuviel Blödsinn - mit dem man bei solchen Aktionen ja immer rechnen muss - auf meinem Schreibtisch landet... Rechnen Sie durchaus mit meinem Anruf bei Ihnen nach Ihrem eMail. Rechnen Sie auch damit, dass ich Ihre Empfehlung selbst überprüfe, in den von Ihnen erwähnten Besen fahre und Blut- und Leberwurst und Sauerkraut esse. Und eventuell meinen Kommentar dazu gebe. Und jetzt bitte an die Tasten. Schreibt mal schön. Und zwar an besenheftle@aol.com |
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Vorne links die Leberwurst. Rechts die Blutwurst. In der Mitte das Sauerkraut. Foto:Willi H. Butz (aufgenommen am Abend des 9. Januar 2009 in einem Remstäler Besen, in Weinstadt, um genau zu sein, in der Poststrasse, um ganz genau z sein...). Ich kann im übrigen auf Anhieb sagen, wo ich die beste Blut- und Leberwurst gegessen habe... Aber ich b’halt’s für mich. Ich will’s ja von Ihnen wissen. Und hier der Click zu den Antworten der Blut- und Leberwurstspachtlern. |
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2. Januar 2009. Das Stuttgarter Wochenblatt bringt einige Besendaten und einen Artikel mit dem Titel Selbst alte Bruddler werden im “Besa” gesellig. Den Artikel schmückt ein Foto von “arc/Eppler”, das im Stuttgarter Citybesen aufgenommen worden ist. Im Vordergrund schafft eine hübsche Bedienung, sie schafft für Andreas Linzenmeyer vom Heumadener Mostbesen und für Willi H. Butz (also für mich) vom Online-Besen-Kalender, der grad, wie so oft, sein Viertele im Henkelglas lupft... Ein schönes Foto, Andreas und ich hatten uns verabredet, um den Citybesen kurz nach der Eröffnung in Augenschein zu nehmen. Das Foto ist also schon etwas älter... Und natürlich können mit “Bruddler” nicht Andreas und ich gemeint sein - wie man unseren fröhlichen Mienen ansieht, und zwar deutlich. Die Brünette im weißen T-Shirt hat mir grad das Glas gefüllt und ich halte mit einem Finger den Deckel, damit sie den Strich machen kann. Hier das Foto: |
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Aus dem Wochenblatt gescannt von WHB. |
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Hier nochmals aus dem “Top-Aktuell-Infos!”-Archiv hervorgeholt: Ein exzellentes Weinbuch ist anzuzeigen! Seit Dezember 2007 liegt’s auf meinem Schreibtisch. Ich werd’s so schnell wie möglich besprechen: Gudrun Mangolds Trollinger & Co. - Württemberger Weinkultur. (gibt’s in jeder Buchhandlung ISBN: 978-3-00-023433-0, Edition Gudrun Mangold) - oder per Post zu Ihnen nach Hause hier. Eines zeichnet dieses Buch aus, es stimmt nicht ein in den Chor der immer gleichen Lobhudeleien der immergleichen Schreiber über die immergleichen Weingüter - fügen wir noch hinzu: Und auch die immergleichen Sommeliers oder Sommelieren kommen - zum Glück - nicht zu Wort. Dafür schmeckt, nach der Lektüre, jeder Schluck eines guten Württembergers um so besser, denn: auch das Hirn, der Geist, meinethalben auch die Seele - alle drei - trinken mit...! Bis ich Ihnen das Buch ausführlich mit seinen lustmachenden Texten und Bildern ausführlich hier vorstelle, greife ich zu einem Kunstgriff, den mir der Vizelokalchef des Metzinger-Uracher Volksblatts, Peter Kiedaisch, genehmigt hat. Christina Hölz, Redakteurin des Volksblattes, hat sich nämlich einen Aspekt des Buches vorgenommen, den Albwein, und der ist u. a. in Kappishäusern, gehört zu Kohlberg - und Kohlberg gehört zu Neuffen, anzutreffen. Zwei Besenwirtschaften - siehe die Seite Neuffen - schenken dort Viertele aus... Jetzt also der schöne Artikel von Christina Hölz aus dem Metzinger-Uracher Volksblatt vom 12. April 2008. Foto:Thomas Kiehl. Jetzt der Text Christiane Hölz’. Clicken Sie ruhig an, die PDF-Dateien sind virenfrei. Und weil es so schön ist, hier noch ein Artikel Peter Slamas über’s gleiche Buch in der Heidenheimer Zeitung, den mir die famose Gudrun Mangold aus Südfrankreich, wo sie zur Zeit kreativ (hoffe ich mal) tätig ist, zumailte. Clicken Sie auf... Peter Slama über Trollinger & Co. Clicken Sie auch auf Seewein. Tipps für’s schlaue Arbeiten mit dem Online-Besen-Kalender. Was früher in “Top-Aktuell-Infos!” zu lesen war
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