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Neueröffnung eines Traditionsbesens.

Ich wollte pünktlich um 17 Uhr im ehemaligen Gauder-Besen in der Meistersingerstrasse 23 in S-Degerlochs Opernviertel eintreffen. Aber ich kam dann doch nicht vor halb sieben. Mit mir strebten andere zum Eingang - und irgendwie schafften wir alle sogar, den Besen zu entern, bei dem das Wort “gerammelt voll” als Zustandsbeschreibung für diesen ersten Abend eher eine kleinlaute Untertreibung darstellt.

In Küche und Service sah ich, neben anderen, die Altvorderen, Marija und Eberhard Gauder, wirken. Im Raucher-”Salon” palaverte der Cannstatter Platzhirsch Wilhelm Bauer, alias Boskoop, und in der Besenstube schleppte die Möhringer Besenwirtin Röck (Besenkeller Röck) die Karaffen mit dem Trollinger und dem Rosé vom Trollinger - beide sehr trocken ausgebaut. Kollegiale Hilfe in Stuttgarts Süden. Sitzplatz? Fehlanzeige! Stehplatz? Ja, dennoch Gedränge, Gedränge, Gedränge. Und immer noch wirft die Eingangstür weitere Gäste aus.

So liess ich mir erzählen: Schon um viere nachmittags bildete sich eine Schlange Wartender vor dem Eingang. Um halb fünfe holte Besenwirt Michel den Besen ein, den ein Mitarbeiter des Lindenmuseums gebastelt hatte. Er sollte nicht noch mehr Gäste anlocken. Kurz vor 17 h hatte Michel ein Einsehen, die Leute stürmten in den Besen, in dem vieles - “gottseidank”, sagte ein Gast - noch so ist wie’s war zu Zeiten der Gauders. Thomas Michel hat, wenn er nicht untertreibt, was er aber sicher tut, mit zehn bis 20 Viertelesfreunden gerechnet.

Irgendwann ergatterte auch ich ein Viertele. Mindestens vier waren’s dann bis zum Abgang zwischen zehne und elfe in der Nacht.

Michels Ehefrau ebenfalls im Service, in dem sich der Herr Professor Doktor Thomas Michel, dessen Pensionärsdasein als Chef des Lindenmuseums bei seinem jugendlichen Aussehen eher als Witz wirkt, erste Meriten als Besenwirt verdient. Sogar Urkunden aus württembergischen Weinprämierungen (silberne und bronzene Preismünzen) hängen bereits an der Wand. Denn der frischgebackene Besenwirt hat sich als Wengerter schon seit einigen Jahren auf seine Ruhestandstätigkeit vorbereitet.

Ich sah viele bekannte Besengesichter - ohne dass ich die dazugehörenden Namen kenne. Tolle, gut gestylte Brillengestelle auf so mancher Nase und so manchem Näschen.

Später unter den Gästen Mara und Eberhard Gohl vom “Der Besen” in Degerloch.

Hier ein paar Fotos.

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Ein Mitarbeiter des Lindenmuseums. Er hielt eine “Laudatio” auf seinen Exchef, dem er bescheinigte, dass der Chefposten im Museum wohl bestens geeignet sei, sich auf eine wichtige Tätigkeit im Ruhestand gründlich vorzubereiten. Nichtsdestotrotz: Dieser Mann bastelte den Besen für Michels Gauder-Besen.

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Oben: Gäste.

Oben: Zwei Kollegen, der Boskoop und die Mara, die sich hier zum erstenmal begegneten.

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Oben: Der Jung-Besenwirt bei der Arbeit.

Oben: Boskoop, Mara, Thomas, Willi H.

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Ohne Worte.

Hier fehlen nur noch die Gauders, die sich aber bereits “zurückgezogen” hatten. Von rechts Prof. Dr. Thomas Michel, Jung-Besenwirt in Michels Gauder-Besen, Besenwirtin Röck, Besenwirtin Mara Gohl, Besenwirt Wilhelm Bauer (Boskoop), Willi H. Butz vom Online-Besen-Kalender.

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Oben: Der Boskoop mit Ulrike links und Ulrike rechts.

 

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Links: Weiterhin viel Erfolg für den Mann im Mittelpunkt, Besenwirt Thomas.

 

Fotos: Besenheftle (Elisabeth Heinecke, Willi H. Butz)

 

 

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14. Remstaler Weintreff: Alte Kelter Fellbach, 6. Februar 2010. Stuart Pigott bei einer seiner Weinproben.

 

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Das Team der Remstal-Route, das die Probiergläser füllte.

Fotos. Besenheftle, Willi H. Butz

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Mit dem Jeans-Foto - beachte die Farbe - unterstützt Anton Brenner auf seiner Besenwebsite die Kampagne des Tübinger OB, Tübingen macht blau. kern-abendmahl-frauen

Anton Brenner schreibt, das sei ein Besen in Jerusalem. Ursprünglich ist das Foto von dem Mode-Unternehmen Kern.

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Anton Brenner hat mir ein eMail geschickt. Darin steht:

Hallo Urbansbrüder, jetzt sind wir schon über 70 (Mitglieder, nicht Durchschnittsalter).
Beitrittserklärungen bzw. Abbuchungsermächtigungen könnt Ihr Euch selber ausdrucken und an geeignete Freunde des Tübinger Weins weiterleiten.

Aufgenommen wurden am letzten Samstag:

Edwin Kessler und Frauke Betz, Weingärtner in Wurmlingen und Hirschau. Fritz und Steffen Schmid vom Weinhaus Schmid. Andreas Strecke und Gertrud Weiß, Stammgäste im "Schmid" und Freunde von Hornberger-Hillers. Hanne Hirschmüller-Beeb und Fritz Hirschmüller.

Wir freuen uns, dass auch der Betreiber des "Besenheftles" im Internet Willi H. Butz Urbansbruder werden will.

Am Samstag, dem 6. März treffen wir uns zum Schnittkurs im 13 Uhr bei der Wurmlinger Kapelle (mittlerer Weg, Beginn des Weinlehrpfads).

Der "Besen" hat noch bis Samstag, dem 13. März geöffnet.
Danach werden wir wieder 14-täglich Stammtische im Besen veranstalten. Gedacht ist an Freitagabend.

Willi H. Butz antwortet: Nie habe ich Anton Brenner mitgeteilt, ich wolle Urbansbruder werden. Aber: Gedacht habe ich schon mal, so im Stillen für mich, ich könne ja mal gucken, was die Brüder da so in Tübingen treiben. Eigentlich hätte mir der Anton ja die Ehrenmitgliedschaft anbieten können.

10 Euro pro Jahr als Beitrag sind aber gerade noch so zu schaffen, daher erkläre ich hiermit meine Mitgliedschaft, meinen Beitritt zur Urbansbruderschaft Tübingen e. V. Hoffentlich werde ich aufgenommen!

Wer sich informieren will, clicke auf den geilen Teufel: 150px-Brenner-tomi_ungerer

Die Beitrittserklärung kann man sich so runterladen:

Jetzt richte ich eine Seite St. Urban ein und berichte dort zukünftig über die Aktivitäten der Brüder, die man gewiss nicht mit katholischen Brüdern in manchen Klöstern, Internaten und Schulen verwechseln sollte... Also, bis demnächst. Ich finde, die Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat gar nicht so unrecht gehabt... Und Zollitsch lag mit seiner Kritik an deren Äußerungen völlig neben der Bischofskapp.

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Württemberger Weinfrühlung, Sonntag, 14. März 2010. Hier clicken. Sie finden einen Flyer im PDF-Format. Sie können den Flyer lesen oder ausdrucken. Im Raum Stuttgart sind Rienth in Fellbach, Escher in Schwaikheim und Bayer in Esslingen als Besen mit von der Partie.

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Weinfeste in Deutschland. Informieren Sie sich - auch über die in Baden-Württemberg. Sie bestellen das für Sie kostenlose Heftle per eMail oder Sie laden sich die Information per Download auf Ihren PC. Wein und Wandern gehören gelegentlich zusammen. Eine Übersicht über die Weinwanderwege bestellen Sie für 3 €. Leider gibt es keinen Download. Click auf

Weinfeste. und/oder auf

Wandern.

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Fotos als Begleitung zu Peter Lenks Kauder-Kunstwerk in der Rubrik mein heutiges Besenviertele auf der Seite 1. Diese beiden Lenk-Werke kleben an der Hauswand der “taz” in Berlin. Fotos: Willi H. Butz.

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Jetzt folgen Fotos von Lenk-Werken, die Lenk in Ludwigshafen am Bodensee an eine Wand geklebt hat. Auch sie haben Bezug zum Ländle, zu unserem Viertelesländle.

 

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